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1a)
Hülle: zunächst
allgemein zum Thema...
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Die Hülle eines
Gebäudes muss seit jeher verschiedenste Aufgaben für
seine Bewohner erfüllen. Hierbei kommen den Fassaden,
Dächern, Fenstern und Türen so schwierige Aufgaben
zu, wie z.B. Wetterschutz, Einbruchsschutz und Sichtschutz
für die Einhaltung der Privatsphäre. Oftmals haben
Sie als Besitzer den Anspruch an die Gebäudehülle,
eine wohnliche Atmosphäre für sich oder Ihre gesamte
Familie zu schaffen, in der Sie sich als Mensch ganz sicher
wohlfühlen können.
Für moderne Bauten und sinnvolle Sanierungen von Bestandsbauten
ist daher heute der dauerhafte Wärmeschutz im Zusammenhang
mit einer hervorragenden Energiebilanz unverzichtbar und sorgt
so auch für die Werterhaltung Ihres Gebäudes. Zukünftig
werden vorraussichtlich sämtliche Gebäude an diesen
wirtschaftlichen Energiedaten gemessen und bewertet.
Wie Sie für sich diese Ansprüche realisieren können,
möchten wir Ihnen jeweils getrennt nach Neubau und Bestand
kurz erläutern. |
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PDF Energieausweis (2,48 MB)
Lageplan (230 KB)
Grundriss Erdgesch. (230 KB)
Grundriss Obergesch. (230 KB)
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1b)
Neubau: Wie sieht
ein gutes Konzept aus?
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Wenn Sie Ihren Neubau planen, haben Sie im Grunde alle
Möglichkeiten für eine ganzheitliche Umsetzung
offen. Doch wie sieht ein gutes Konzept aus und was muß
beachtet werden? Die Erfahrungen zeigen, dass z.B. das Zusammenstellen
von vielen guten Einzelmaßnahmen nicht automatisch
zu einem optimalen und wirtschaftlichen Ergebnis führt.
Wenn Sie z.B. eine sehr gute „Hülle“ geschaffen
haben und von Haus aus wenig Energie für die Gebäudenutzung
zuführen müssen, lohnt sich ggf. die ein oder
andere Haustechnik in diesem Fall gar nicht, die vielleicht
als Einzelmaßnahme in einem anderen Fall sinnvoll
hätte eingesetzt werden können.
Ein geeignetes Konzept für Ihren Neubau ist also mehr
als die Zusammenstellung vieler guter Einzelmaßnahmen.
Wie sieht das in der Praxis aus? Diese Frage beantworten
wir Ihnen gerne vor Ort. Ein Musterhaus ist z.Z. in der
Entstehung-hier können Sie sich nach Rücksprache
ein eigenes Bild von unserem „Sachverständigenhaus“
machen.
Unser Musterhaus (Neubau) im
LK Rotenburg - Grunddaten:
Das 3-Liter-Haus befindet sich auf einem 3000 qm großen,
mit alten Eichen bestandenem Grundstück in einer ländlich
geprägten Ortschaft in der Nähe von Rotenburg
(Wümme)
Der klar definierte Baukörper weist eine geschlossene
Form auf und wurde in Anlehnung an die regionaltypischen
Scheunengebäude konzipiert. Die Fassaden wurden energetisch
sinnvoll nach Süden und Westen offen, nach Norden und
Osten eher geschlossen gehalten. Die Firstausrichtung ist
Nord-Süd-orientiert und ermöglicht so Besonnung
im Küchen-, Eß- und Wohnbereich während
des ganzen Tages, und im Elternschlafzimmer und im Bad am
Morgen.
Die Tragkonstruktion des Gebäudes besteht aus Holz,
das Erdgeschoss ist mit alten Klinkern verkleidet, das Obergeschoss
erhielt eine Boden-Deckelschalung aus lasiertem Lärchenholz.
Als Dämm- und Ausbaumaterialien wurden möglichst
nachwachsende Rohstoffe verwendet. Alle Wohn- und Schlafräume
erhielten einen Lehmputz.
Das flach geneigte Satteldach ist hoch gedämmt und
als extensives Grasdach ausgebildet. Das Gebäude erweckt
gleich nach seiner Fertigstellung den Eindruck: „als
wäre es schon immer da“.
Unser Musterhaus (Neubau) im
LK Rotenburg - Grundriss:
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Straßenseitige Erschließung
an der Traufseite im Osten
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Klare konsequente Raumgliederung
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Im Küchen-, Eß- und Wohnbereich
2,80 lichte Höhe mit sichtbaren Deckenbalken
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Trennung und Verbindung durch eine
gerade einläufige Treppe
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Alle Räume im Erdgeschoss haben
Zugang in den Garten
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Eingangsdiele und zweiter Seiteneingang
(Dreckschleuse für spielende Kinder)
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Abstellfläche unter der Treppe,
weitere Abstellflächen im Nebengebäude
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Die Räume im Obergeschoss sind
offen bis in die Dachspitze
-
Lichte Höhe im Obergeschoss von
2,20 m bis 3.20 m, durch die flache Dachneigung keine
„schrägen Wände“
-
Ruhige Dachfläche ohne Gauben
oder Dachflächenfenster
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Das Obergeschoss bietet einen breiten
Flur als Spielfläche für die Kinder
Kinderzimmer mit bodentiefen Fenstern
-
Große Ankleide neben dem Elternschlafzimmer
-
Zugang zum Bad sowohl vom Flur, als
auch von der Ankleide
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Alle Räume, bis auf die Ankleide
und das Gästebad, haben Übereckbelichtung
Unser Musterhaus (Neubau)
im LK Rotenburg - Technik:
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Erzeugung der Wärme über
eine Luftwärmepumpe
-
Heizungsunterstützende Solarthermie
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Unterstützung der Wärmeerzeugung
durch einen Kaminofen mit Wassertasche
-
Brauchwasserspeicher mit einem Volumen
von 300 Liter
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Pufferspeicher mit einem Volumen von
1000 Liter
-
Zeitgesteuerte Warmwasserzirkulationspumpe
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Zentrale Be- und Entlüftung mit
Wärmerückgewinnung, Verlegung der Lüftungsleitungen
für das Erdgeschoss im Fußboden des Obergeschosses,
für das Obergeschoss im offenen Deckenbereich
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Alle Räume mit Fußbodenheizung
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1c)
Sanierung: Wie ist
hier vorzugehen?
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Für die Sanierung
Ihres Bestandsgebäudes ist ein ganz wesentlicher erster
Schritt, die Begebenheiten zu untersuchen und dabei festzustellen,
welche Bauteile noch in Ordnung sind und in ein neues Konzept
eingebunden werden können und welche nicht. Auch hierbei
ist die Gebäudehülle von besonderem Interesse. Diese
Aufgabe können wir für Sie übernehmen.
Danach wird ein passendes Sanierungskonzept für Ihre
Immobilie erarbeitet, da natürlich nicht alle Maßnahmen
für sämtliche Gebäude gleich sein können.
Wenn z.B. eine Lüftungsanlage eingebaut werden soll,
kann in dem einem Fall eine zentrale Anlage besser geeignet
sein als in einem anderen Fall eine dezentrale Anlage.
Ein geeignetes Konzept für Ihr Bestandsgebäude ist
also mehr als die Zusammenstellung vieler guter Einzalmaßnahmen.
Wie sieht das in der Praxis aus? Diese Frage beantworten wir
Ihnen gerne vor Ort. Ein Musterumbau ist bereits erfolgt -hier
können Sie sich nach Rücksprache ein eigenes Bild
von unserem sanierten „Sachverständigenhaus“
machen.
Unser Musterhaus (Altbau) im LK
Verden - Grunddaten:
Vor der Sanierung:
Walmdachbungalow aus dem Jahr 1976, Wohnfläche ca. 180
m², OG nicht ausgebaut, Monolithische Außenwände
d= 30 cm aus Kalksandsteinmauerwerk ungedämmt, Ölheizung
28 kw, Warmwasser über Durchlauferhitzer, Dachflächen
und Decken ungedämmt, typischer Grundriss gem. Baujahr,
Energieverbrauch ca. 310 kwh/(m²*a).
Nach der Sanierung:
Energetische Sanierung der Haustechnik sowie sämtlicher
Außenflächen wie Dach-Außenwände-Fenster,
Umgestaltung der Wohnräume und Ausbau des Obergeschosses
zum Wohnraum. Wohnfläche jetzt ca. 225 m². Ölheizung,
Kaminofen (ohne Berücksichtigung bei der Energieberechnung),
Warmwasser über Solarthermie, Einbau einer zentralen
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Moderner,
offener Grundriss mit großem Eingangsbereich und offenem
Wohn- und Küchenbereich. Energieverbrauch ca. 85 kwh/(m²*a).
Hinweis:
Auf der Grundlage der heutigen Energiepreise amortisiert sich
die getätigte Investition bzgl. der Energieeinsparungen
in diesem Fall bereits nach ca. 11 Jahren.
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vorher außen |
A)
nachher außen |
B)
nachher außen |
A) Gartenansicht nach der Sanierung.
Gut zu erkennen sind die neuen Holzfenster mit Dreifachverglasung
(u-Wert 0,8 W/K m²), die Fassadendämmung (WDVS, 160 mm in WLG 032
mit Siliconharzputz), die neuen Dachflächenfenster
sowie die neuen Entwässerungsleitungen.
B) Straßenansicht nach der Sanierung.
Gut zu erkennen sind die neuen Holzfenster mit Dreifachverglasung
(u-Wert 0,8 W/K m²), die Fassadendämmung (WDVS, 160 mm in WLG 032
mit Siliconharzputz) sowie die neuen Entwässerungsleitungen.
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vorher innen |
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nachher innen |
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Gerader
Treppenlauf als Zugang zum ausgebauten Obergeschoss
und zur lichtdurchfluteten Galerie. |
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vorher innen |
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nachher innen |
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Offen
gestalteter Grundriss mit hohem Eingangsbereich
(lichte Höhe bis Unterkante First ca. 7,2 m) nach Rückbau der
alten Geschossdecke und Umgestaltung und Ergänzung der Durchgänge. |
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vorher innen |
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nachher innen |
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Neu
gestalteter Wohn- / Essbereich mit direktem
Zugang zur Küche. |
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Bad vorher |
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Bad nachher |
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Das
Badezimmer aus den 70´ er Jahren wurde komplett
zurückgebaut und umgestaltet. |
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